Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sälblein n.
sälblein , n. , dimin. zu salbe f., älter sälblin, oberdeutsch sälbli: das du könnest an allen orten mit dem braunen sälbli darein kummen. Würtz wundarznei (1612) 8 ; hierzu, wil ich dich lehren ein sälblin machen, welches fürtrefflich und gut ist, nicht allein die schmertzen der nerven zu milteren unnd hin zunemmen, sonder auch zum krampff unnd anderen sachen mehr. 298; stosz diese stück alle zu einem reinen pulver, .. vermische es mit schweineschmaltz und butter, jedes gleichviel, dasz du genug habest zu einem sälblein, damit schmiere die feygwartzen alle tag zum wenigsten einmal oder vier. …