Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Saargemünd
Saargemünd (franz. Sarreguemines ), Kreis- und Kantonshauptstadt im deutschen Bezirk Lothringen, am Einfluß der Blies in die Saar (Ausgang des Saarkanals), Knotenpunkt der preußischen Staatsbahnlinie Saarbrücken-S. und der pfälzischen Linie Zweibrücken-S. wie der Eisenbahn Hagenau-Beningen u. a., 222 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ein Gymnasium mit Realklassen, eine landwirtschaftliche Winterschule, ein ehemaliges Kapuzinerkloster, eine Bezirksirrenanstalt ( Steinbacherhof ), ein Landgericht, Hauptsteueramt, Oberförsterei, Fabrikation von Fayence, Seidenplüsch …