Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ruhmbegier f.
ruhmbegier , f. begierde, heftiges verlangen nach ruhm: sein ( des Phöbus ) lob erhitzt die ruhm-begier. Günther 153 ; auch gehts vielleicht noch an, dasz meine ruhm-begier ihr futter finden kan. 479 ; was nützt belesenheit, was die gedächtniszbürde, die schreib- und ruhmbegier aus tausend büchern rafft? Hagedorn 1, 28 ; auch du verschweigst nicht deine lieder, vielleicht aus edler ruhmbegier. 3, 99 ; ihr zählet, seh' ich, mehr auf meine ruhmbegier als euern reitz. Wieland 10, 185 ; alles was dem weisen hier auf der erde kann gesunden, hab ich, freund, durch dich gefunden, seit nicht mehr die …