Eintrag · Rheinisches Wb.
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- 4 in 4 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 4
- Verweise raus
- 4
ruffeln das rip., snfrk. Wort, zu Ruff I gebildet, ist als -uf- in Sieg, MülhRh, Sol (rip.), u. im LRip, in Eup u. in Heinsb, Erk, MGladb, Kemp verbr. schw.: 1.a. unter Lärmen balgen, raufen, von Kindern; bei Streitigkeiten unter Erwachsenen anrempeln, ohne dass es zu ernstlicher Schlägerei kommt; do wiərd geruffelt on gespellt von Kindern; meist sech r. sich balgen, ringen, prügeln Allg.; sech an de ärm Jungen erömr. sich an ihnen reiben, sie drangsalieren Köln-Stdt. — b. etwas r., hin- u. herstossen, z. B. do häste der Bom eso lang geruffelt, bis all de Äppel doə legge (liegen) Erk. — c. einen r., ausschimpfen Sieg-Fussh. — 2. übertr. a. in Eile oberflächlich u. unordentlich arbeiten; dat es mar geruffelt; nur su drüvver r. Allg. — b. et ruffelt es friert ein wenig obenhin Sol-Immigr. — c. -o- schlecht, kratzend singen; de roffelt wie en Gesskann Kobl-Güls (abseits). — Abl.: die Ruffel(er)ei, dat Geruffel(s).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschRuffelnv., intrs, trs
Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg
† Ruffeln , gewöhnlicher Rüffeln , v. intrs . u. trs . 1) I Hannöverschen, reiben; dann uneigentlich, verweisen, vorwerf…
- modern
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Kompositum 4
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit ruffeln
1 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
Ableitungen von ruffeln (1 von 1)
zerruffeln
RhWB
zer-ruffeln: sich z., sich prügeln Sieg-Fussh .