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rüfe

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

rüfe f.

Bd. 14, Sp. 1397
rüfe, f. 11) schweiz., wildes bergwasser, das im frühjahr plötzlich anschwillt und niederstürzt, massen von geröll und schutt mit sich reiszend; dann auch die zurückbleibende schutt- und geröllmasse Stalder 2, 289. felslawine: es werdend zum ersten nur kleine steinli bewegt; dieselben bewegend darnach ... die gröszeren, bis dasz die rüfe so grosz und mächtig wird, dasz sy alles das jr entgegenstat, ufrumet und hinnimt. Zwingli 2, 237; dergleichen fälle heiszen in schweizerischen und bündtnerischen landen gemeinlich rüfi, rufinen vermuthlich a rupibus, von denen herabfallenden felsen oder a ruina, als wenn es wären ruinen. Scheuchzer 3, 3. mit falschem geschlecht: es giebt allerwegen unglücks genug — ein ruffi ist gegangen im Glarner land, und eine ganze seite vom Glärnisch eingesunken. Schiller Tell 4, 3. nach Weigand aus dem wälschen rovina, rufina bergsturz entstanden (ruina), wie laui aus lavina. 22) rüfe, f. steiler uferabhang, der abzubrechen droht. Schöpf 568. Stalder a. a. o. es ist wol gleichen ursprungs, s. Lexer 210.
1051 Zeichen · 20 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    rüfef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    rüfe , f. 1 1) schweiz., wildes bergwasser, das im frühjahr plötzlich anschwillt und niederstürzt, massen von geröll und…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ruefe

9 Bildungen · 9 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

ruefe‑ als Erstglied (9 von 9)

Rüfel1

MeckWB

Rüfel 1 m. Tadel, Fehler, Makel Ro Marl ; dor is keinen Rüfel an tau finnen Schw Pamp; dor is keen Rüfel an de Pertüffel (Kartoffel) Ro Dier…

Rüfel2

MeckWB

Rüfel 2 m. verbunden mit Riwwel und Rifel Furche, Rinne, Rille in der Seemannsspr., in der es von unbewegter See heißt: is keen Riwwel, keen…

rü̂felen

MNWB

rufe·len

° rü̂felen , swv. : locker anhäufen, „supereminare” (Voc. Strals. ed. Damme), „mensura justa, wolgemeten; confortata, gerufelt; coagitata, g…

rüfelig

MeckWB

rüfelig verschwenderisch im Gebrauch, schnell abnehmend: sonn' Saken sünd rüfelig Schmidt Gad. 3, 31; zu rüfeln ( s. d. ). Syn. riw. — Kü. 2…

rü̂felinc

MNWB

rufe·linc

rü̂felinc , rü̂flinc , m. ( Pl. -ge -linc ): 1. ein Hohlmaß für Hopfen, ein halber Scheffel, „supereminus” (Voc. Strals. ed. Damme), „et fac…

Rüfelmat

MeckWB

Rüfelmat Reuwel- n. gestrichener Lohnscheffel: Reuwelmat Sta Wustr ; zu rüfeln 1 2.

rüfeln1

MeckWB

rüfeln 1 1. intr. im Verhältnis zu seiner Masse einen zu großen Platz einnehmen a. sich schnell anhäufen: dat lütt rug' Holt rüfelt dull gib…

rüfeln2

MeckWB

rüfeln 2 refl. sich furchen: dat rüfelt sick es kommt Wellengang Ro Dob ; Wo. Seem. 2, 172; zu Rüfel 2 .