Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschrüfef.
Grimm (DWB, 1854–1961)
rüfe , f. 1 1) schweiz., wildes bergwasser, das im frühjahr plötzlich anschwillt und niederstürzt, massen von geröll und…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit ruefe
9 Bildungen · 9 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
ruefe‑ als Erstglied (9 von 9)
Rüfel1
MeckWB
Rüfel 1 m. Tadel, Fehler, Makel Ro Marl ; dor is keinen Rüfel an tau finnen Schw Pamp; dor is keen Rüfel an de Pertüffel (Kartoffel) Ro Dier…
Rüfel2
MeckWB
Rüfel 2 m. verbunden mit Riwwel und Rifel Furche, Rinne, Rille in der Seemannsspr., in der es von unbewegter See heißt: is keen Riwwel, keen…
rü̂felen
MNWB
° rü̂felen , swv. : locker anhäufen, „supereminare” (Voc. Strals. ed. Damme), „mensura justa, wolgemeten; confortata, gerufelt; coagitata, g…
rüfelig
MeckWB
rüfelig verschwenderisch im Gebrauch, schnell abnehmend: sonn' Saken sünd rüfelig Schmidt Gad. 3, 31; zu rüfeln ( s. d. ). Syn. riw. — Kü. 2…
rü̂felinc
MNWB
rü̂felinc , rü̂flinc , m. ( Pl. -ge -linc ): 1. ein Hohlmaß für Hopfen, ein halber Scheffel, „supereminus” (Voc. Strals. ed. Damme), „et fac…
Rüfeling
MeckWB
Rüfeling s. Rüffling .
Rüfelmat
MeckWB
Rüfelmat Reuwel- n. gestrichener Lohnscheffel: Reuwelmat Sta Wustr ; zu rüfeln 1 2.
rüfeln1
MeckWB
rüfeln 1 1. intr. im Verhältnis zu seiner Masse einen zu großen Platz einnehmen a. sich schnell anhäufen: dat lütt rug' Holt rüfelt dull gib…
rüfeln2
MeckWB
rüfeln 2 refl. sich furchen: dat rüfelt sick es kommt Wellengang Ro Dob ; Wo. Seem. 2, 172; zu Rüfel 2 .