Hauptquelle · Wander (Sprichwörter)
Röschlauben
Röschlauben Röschlauben (s. Rolfinken). Einen röschlauben. Während der ersten französischen Staatsumwälzung trat die Neigung hervor, Zeitwörter (Verben) aus Eigennamen zu bilden, was dann auch in Deutschland geschah, so sagte man in scherzhafter Schreibart: klopstocken für Erhabenheit besitzen, schillern für liebenswürdig sein, schellingen für sich unverständlich ausdrücken, röschlauben für grob sein, wernern für lange Weile machen, Kotzebübereien für Mittelgut, Schlegeleien für Anmassung u.s.w.; und man schrieb: »N. bläht sich so sehr, dass er sich zu schillern oder zu klopstocken einbildet, …