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Rōbath

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Rōbath

Bd. 3, Sp. 1136
Die Rōbath, plur. die -en, ein nur in einigen Oberdeutschen, von Wenden ehedem bewohnten, oder an Slavonische Mundarten gränzenden Gegenden, übliches Wort, ein Frohne, oder einen Frohndienst zu bezeichnen. In diesem Verstande ist es in Baiern, Österreich und Böhmen sehr gangbar. Daher das Zeitwort robathen, fröhnen, der Robather, der Fröhner, Handrobather, Fußrobather, Zugrobather u. s. f. Das Wort ist Slavonischen Ursprunges, denn im Pohln. bedeutet Robota eine jede Arbeit. Indessen scheinet es mit unserm Arbeit ursprünglich ein und eben dasselbe Wort zu seyn, indem beyde bloß durch die auch in andern Fällen sehr gewöhnliche Versetzung des r verschieden sind. Auch das in dem Lateine der mittlern Zeiten in England vorkommende Bederipes, Bedrepium, erbethene Frohndienste, Bittfrohnen, zu bezeichnen, scheinet in Ansehung seiner letzten Hälfte dahin zu gehören, so wie das gleichbedeutende Engl. Bederone seiner letzten Hälfte nach mit unserm Frohne überein kommt.
974 Zeichen · 11 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rōbath

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Die Rōbath , plur. die -en, ein nur in einigen Oberdeutschen, von Wenden ehedem bewohnten, oder an Slavonische Mundarten…

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