Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
risame
risame , nur im plur. belegt, wie rieseme sp. 940 oben, sommersprossen, laubflecken, lenticulae; zum verbum riesen cadere gehörig ( vgl. der bedeutung wegen riesel 3 sp. 935 fg. ), gebildet mit dem suffix ma, wie brosame th. 2, 398, wol auch mit ähnlicher aussprache (rísàme gegen das geschwächtere rieseme sp. 940). bezeugt nur für das 16. jahrh.: im angesicht ( der schwangeren ) erheben sich rote risamen, flecken von pfinnen. Ryff schw. fr. rosengarten 53 b ; die hoffertigen weiber, so gern sauber angesicht begeren zuo haben, mögen sich darmit ( mit einer salbe aus den blättern des seidelbasts…