Eintrag · Campe (1807–1813)
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Riolen, v. intrs. u. trs. in der Landwirthschaft und bei den Gärtnern, ein Stück Landes ungewöhnlich tief aufgraben oder auch aufpflügen, damit die in der Tiefe befindliche bessere Erde heraufkomme, wogegen die obere schlechte Erde in die Tiefe geworfen wird, oder auch, um die Erde durchzusieben und von Steinen zu reinigen Einen Acker zu riolen hat man einen eignen Pflug, den Riolpflug, welcher sehr tief geht und die untere bessere Erde heraufbringt. Andere schieben in diesem Worte noch ein g ein und sagen rigolen, regolen. D. Riolen. D. — ung.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschRiōlen
Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege
Riōlen , verb. reg. act. welches nur in der Landwirthschaft und bey den Gärtnern üblich ist, wo es diejenige Arbeit beze…
- modern
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Kompositum 6
Sackgasse 4
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit riolen
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Keine Komposita gefunden — riolen kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.