Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Reisigfutter
Reisigfutter , die frischen oder getrockneten Blätter samt den dünnen Ästen der verschiedensten Bäume und Sträucher (s. Futter und Fütterung , S. 238) sowie die Äste nach dem Abfallen des Laubes im Winter, die nicht unerhebliche Mengen von Proteinstoffen und Stärkemehl enthalten und deshalb in manchen Gegenden, wie z. B. in Frankreich, regelmäßig, in andern jedoch nur in futterarmen Jahrgängen als Surrogat zu Futterzwecken verwendet werden. Über die durchschnittliche chemische Zusammensetzung des Laubfutters s. die Beilage zum Artikel »Futter und Fütterung« (Bd. 7). Zuweilen wird das belaubte …