Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reimerei f.
reimerei , f. vom vorigen abgeleitet, ein schlechtes gedicht oder auch die thätigkeit eines reimers bezeichnend: es ist aber dieses nicht zu leugnen, ob schon keine gründliche, richtige, kunstmessige wortordnung, sonderen nur blosz die also beliebte reimung, oder vielmehr reimerey, den alten Teutschen bekant gewesen, dasz dennoch ... zuweilen recht untadelhafte reime mit untergelauffen seyn. Schottel 841 ; vorher aber sagen sie mir noch ihr urtheil, liebster freund, von beyliegenden reimereyen. Lessing 12, 166 ; wie aber solche reimerey, und solche lösterer nicht wehren. Weckherlin 356 (1648) …