Eintrag · Rheinisches Wb.
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Regel III das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk rējəl [Saargeb. -ēχ-]; Mosfrk -ēj-, –E:-; Rip -E:j- [MüEif, Sieg-Mond, uWupp -ij-; rī·ə.l Sieg-Driesch NDollend]; Berg -ēj- [Mettm auch -īə-]; SNfrk -ēə- [Kref-Stdt -īə-; Klevld -Eγ- [MülhRuhr -ī-; Pl. wie Sg. u. -ələ, –əln f. [m. u. f. Gummb-Schwarzenbergisch; m. Barm, Sol, Mettm, uWupp]: 1. in der Spr. der Schule, beim Rechnen, in der Grammatik; de R.ən utwendig liəhre; de Rechenr. l. Kref, Allg. RA.: Ken R. ohne Usnahm Köln, Verbr. — 2.a. Gebrauch, Sitte, Recht; et ös hei Reit (Recht) on R., dat .,. Kemp; dat es he su de R., dat mer de Kirmes Surbrode broden Rip; wat sind dat för R.n? schlimme Gewohnheiten Gummb-Schwarzenbergisch; dat es net e singer R. nicht in seiner Sitte, Gewohnheit Prüm-Mürlenb 1860. — b. en de(r) R. für gewöhnlich, meistens; en de R. häbbe se nicks mehr de duəhn Kemp, Allg. — c. Ordnung; R. han Kref; sein R. on Ordnong han gut versorgt sein, alles zeitig erhalten Trier, Allg.; gej könnt nit R. halde in't Hüs Klev; wanmer den R. (ordnungsmässiges Haushalten) kennt, geht alles van selwer Gummb-Schwarzenbergisch. RA.: Klein on kregel (wacker) hält (führt) de R. Mörs, MülhRuhr. — (Nit) em R. sin (nicht) in Ordnung sein, (nicht) gesund sein MüEif, Sieg-Mond, uWupp, Sol, Mettm; et het nit sinen R. die Sache geht nicht ihren richtigen Gang Mettm. — d. Menstruation; se hot hir R.; hir R. as ausbliewen Bitb, Allg. nach dem Nhd. — e. a R. (frz. en règle) gut so, recht so, richtig, schön; dät häste a R. gemackt; verknöttelt gar a R. makt in Ordnung bringen; da's a R. gut, vernünftig; dat Hus es a R. gebut; a R. si das Herz auf dem rechten Fleck haben; enen a regele Minsch guter, prächtiger Mensch; dann zur Verstärkung, wirklich, gehörig; dat es a R. wohr; en a R. Stick Speck ein ordentliches Stück Sp.; he hüərt a R. hört gut; dem mösse vir ens a R. verdreische (-dreschen) gehörig prügeln; du krisse a R.; MGladb, Erk, Heinsb, Geilk, Aach, Jül, Eup, Monsch, Malm, Schleid [a rē:jəl, –γ-; aber auch re·i.jəl Heinsb; -γ- Eup; -ej- Aach-Stdt], s. aregel, das hierhin gehört. Enen no der R. durchhaue tüchtig verprügeln Verbr. sonst. — 3. Lineal Saarl-Büren Itzb Stdt (rEgəl, frz. règle), Aach-Orsb, Mörs-Ginderich.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektRegel III
Rheinisches Wb.
Regel III das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk rējəl [Saargeb. -ēχ- ]; Mosfrk -ēj-, –E:- ; Rip -E:j- [ MüEif , Sieg-Mond , …
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Kompositum 5
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit regeliii
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