Eintrag · Rheinisches Wb.
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Reck IV das Wort, ndl. rek, mndl. rec u. recke u. ricke, mnd. rek, recke, ricke, rik (-ę-, –i-, –e- begegnen auch im Rhein.) entsprechend u. mit rack u. recken verwandt, ist als ręk im OBerg, im NBerg in Lennep, Mettm, Elbf, Barm, Sol, Düss u. in MülhRh; lrhn. Köln-Stdt, Dür, Eup, Aach, SNfrk, Geld, Klev, n. einschl. Ruhr [südl. noch Daun-Neroth, Ahrw-Rengen Sinzig; sonst an der Ahr -e-, s. Rick]; in der Bed. sind einzelne Geb. verschieden; Pl. -kə(n), Demin. -kχə, –kəlχə, –kskə n. [f. Eup, Aach, Selfk]: 1. quer liegende Stange (oder Brett), u. zwar a. Brett mit Haken, zum Aufhängen von Kleidern, auch zum A. der Tabakpfeifen (Piferęckske), den Schlüsseln (Schlüttelreckchen), auch R. im Kleərschap (Kleiderschrank) Allg. rrhn., SNfrk lrhn. — b. Stange, über dem Ofen, zum Trocknen der Windeln u. anderer Wäsche Eup-Raeren, Aach, MGladb-Rheydt (Oəvesreckske), Kemp-Breyell, Kref-Oppum, Mörs. — c. Querstange im Vogelkäfig; Sitzstange der Hühner im Hühnerhaus, Hohnderreck uWupp (rękə f.) Sol, Eup, Aach, Selfk, MGladb, Erk. RA.: Wenn der Hahn (des Oəvends) kriəht op dem R., dann göft et Dreck (Regen) MGladb (auch Ahrw-Rengen), — tritt er (de Henn) morge fröh met de Föt (Füssen) (Püət) e jen Dreck Selfk. — Auch die Leiter zum Aufsteigen ins Hühnerhaus uWupp. — d. hürdenartiges, hängendes Gestell, zum Auflegen der Bretter, auf die die geformten Backwaren vor dem Backen kommen Daun Neroth (Brutr.), Dür, Aach, Selfk. — Appelr. zur Aufbewahrung von Äpfeln Klev-Wyler, Rees-Elten, Ahrw-Sinzig. — e. Gestell, in älterer Zeit über dem Busembart (Kaminmantel) oder am ganzen Busem vorbei, worauf die zinnernen Teller, bunte Teller, Schüsseln standen Geld, Klev; Tellerbrett Köln-Stdt; Wandbrett Erk-Örath. — f. Treppengeländer, Trappenr. Gummb-Schwarzenbergisch, Wippf (nfr.), Wermelsk, Mörs-Repelen. — g. Seitenbrett des Wagens Aach-Kohlschd, Rees, Dinsl; Brett zur Erhöhung des Karrenkastens Klev-Donsbrüggen, Emmerich (Pl. rękəs). — h. Zaunpfahl Duisb. — i. Riegel Barm. — k. ein Stück Geleise; die R.ə weren zesammegesatt, dat et e ganz Gelaəs get im Schieferbruch Koch-Laub (abseits). — l. rękskə Schublade Kemp-Kaldenk. — m. Turnreck, Turnr. mit Reckstang nach dem Nhd. Allg. (auch in dem Geb., wo die übrigen Bed. nicht vorkommen). — Hölten R. waagerechte Teppichstange Gummb-Schwarzenbergisch. — 2. übertr. a. übersehbare Stromstrecke Rheinschiff. — b. verächtl. du lang R. hagere Person MülhRh-Overath.
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DialektReck IV
Rheinisches Wb.
Reck IV das Wort, ndl. rek, mndl. rec u. recke u. ricke, mnd. rek, recke, ricke, rik ( -ę-, –i-, –e- begegnen auch im Rh…
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