Eintrag · Rheinisches Wb.
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Rechen II das Wort ist von Süd. nach W. allg. bis zu der auf der Wk. VII 6 gezeichneten NGrenze [n. davon u. Siegld-OFerndorf, Litf Harke, Härke; im Rechen-Geb. bedeutet H. den Eisenrechen], u. zwar Rhfrk ręχə Sg. u. Pl.; Mosfrk rEχə(n) [NOSaarbg -Eə-; Koch -Eāx-; in Merz, Saarbg, Bitb (Sauer) neben rēχən auch rēχ, Pl. -χən; Kobl-Winning, May-Stdt rEjər; Koch-Weiler rEχəm; Wittl-Stdt, Koch-Moselkern, Kobl, May rEχəl, –j-, Pl. -ələ]; Rip rEχə, –ęi- [in Fortsetzung von May in Aden, OSchleid, Ahrw-Bodend Kräling, Eusk-Kommern, Rheinb-Mutschd, Köln-Hermülh, Mülh-Rh-Holweide, Sieg-Kriegsd rEχəl, –ęi-, auch Neuw-Osterbg Unkel Kurtschd; in Eusk-Zülp, Schleid-Heimb, Malm, Monsch, Aach, Eup-Raeren, Geilk-Puffend, rip. Erk u. Grevbr, Jül, Dür, Bergh, Köln-Ld. rEχ, –ęi-]; Eup, SNfrk rEk, –Eə-, auch südl. der Benr-L. Jül-Broich [Geilk-Süggerath -ę-], Pl. -χə [-ələ]; Demin. ręχəlχə (usf.) m.: 1. wie nhd., mit Holzzähnen [Hans grosser R. mit eisernen Zähnen; Härk kleiner R. mit eisernen Z.]; der R. besteht aus einem geraden Stiel, der sich im obern Teil in zwei Äste gabelt (Stiel, Gabel, Ferke); über der Gabelung ist quer ein flaches (oft etwas S-förmig geschwungenes, Birkf vierkantiges) Brett befestigt (Balken, Brücke, Platte, Pläte, Kopp, Kamm, Lade), in dem die hölzernen Zähne stecken; man unterscheidet den grossen, klänen, feinen, growen R.; den hölzern, eisen R. Allg.; ene lenkse Rek die linke Hand fasst nach unten, ene dubbele R. Heinsb; Feld-, Futter-, Garden- (eisen R.), Eər-, Heu-, Hof- (Garten-Heinsb), Klee-, Laub- (Rhfrk, Mosfrk), Perds- (Maschinen-), Quiken- (Quecken-Heinsb), Schun- (zum Zusammenharken des Heus nach dem Aufladen Malm), Stoppelrechen; mot dem R. wiərd gekämmp Aden, Allg.; hean hat dat Hei op der Wies schung all mat dem R. zesamme gekropt Bitb. RA.: Der is so fett wie e R. ironisch, sehr mager Rhfrk, — e gemäster R. Simm-Buch. Du schwätzscht wie R. Ottw-Schiffw. Wat hot den e grussen R.! von einem, der die Schneidezähne zeigt Trier-Schleidw. Wenn dau en lang Sens host, dänn hon eich en lange R. sagt der, der an seine Wiese kommt u. sieht, dass ein Nachbar ihm zuviel von seiner W. weggemäht hat Zell-Sohren. Wer em Summer net well gehn mer em R., wenn de Mecke steche, der muss em Wenter gehn mer em Strohsäl on froə; dir Leitcher, wer hat Hau (Heu) fäl? Rhfrk, Mosfrk. Dat es em Häjj (Heu) voar dem R. das kommt ihm sehr gelegen Siegld. — Sall ech der jat verspreăchen? Schittgowwel os kai R. Koch-Laub. Et geht dorch de Heck un weist de Zänn? R. zum Streumachen Neuw-Rossb. Oge wie e Kalf, de Nas bloss half; Zähn wie en R., drom konnt e och net spreche Ahrw-Ramersb. — Iwerrech Hafersense mit Auffangvorrichtung Saarbg-Schoden. — 2. übertr. a. verächtl. ein Kamm mit vielen Lücken Trier-Schleidw. — b. verächtl. en ale R. Gebiss mit abgebrochenen Zähnen im Munde Zell-Senh. — c. das Sternbild ‘Gürtel, Orion’ Simm-Schlierschd, Saarl-Hüttersd, Siegld. — d. Hauhechel, ononis spinosa Saarl-Dilling, Neuw-Unkel, Ahrw-Walporzh, Eusk, MüEif.
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Dialektrëchen II
Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg
rëche n II , rëchne n , rëchle n [raχnə Ruf. Su. Osenb. Dü. Co. Bf. Prinzh. ; raχə M. Mittl. Horbg. Geisp. K. Z. ; ræχə …
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Cotta, M. (2026). „rechenii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/rechenii/rhwb?formid=R02198
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Cotta, Marcel. „rechenii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/rechenii/rhwb?formid=R02198. Abgerufen 19. May 2026.
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Cotta, Marcel. „rechenii". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/rechenii/rhwb?formid=R02198.
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