Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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rauchfasz, n. 11) gefäsz zum räuchern beim gottesdienst: acerra, rouchvas Dief. 9a; thuribulum rauchvasz, rachvasz, rochvasz, reuchvasz 602c; daʒ er güldene krüze und rouchfas und kelche und edele düchere und andere heilige gezierde den kirchen lies reuplichen nemen. d. städtechron. 8, 146, 20; Georg tregt ein weykessel mit wasser und sprengwedel, auch ein rauchfasz mit weyrach. J. Ayrer 351c (1761, 34 Keller); zündstu schon driszig kerzlin an und triegst das rouchfasz um den chor und neigtest dich ufd erd dar vor. Murner narrenbeschw. r 7b (cap. 77, 23); ins tüfels namen sing den psalter und trag das rouchfasz um den alter! v 8a (cap. 92, 83); druf truogends mengerlei instrument, rouchfasz, kerzstöck der selzam credenz. H. Salat 129, 281 Bächtold; der priester aber heiszt das rauchfasz schwenken, und summt gebeugt die dumpfe todtenweise. Geibel werke 2, 73. 22) räuchergefäsz in weltlichem gebrauche: (im) zimmer, wo dir der lehnstuhl und der ofen winken, blauer wacholderduft vom rauchfasz dampft. Hölty 87 Halm; die pfeife ist das rauchfasz. J. Paul lit. nachl. 4, 213. 33) rauchfasz bei den bildhauern, heiszt ein zierrat oder aufsatz, gemeiniglich eine flamme oder rauch daraus gehend, der auf säulen, pfeilern, geländern und groszen thüren, statt des gesimses angebracht wird. Jacobsson 3, 366b.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschrauchfaszn.
Grimm (DWB, 1854–1961)
rauchfasz , n. 1 1) gefäsz zum räuchern beim gottesdienst: acerra, rouchvas Dief. 9 a ; thuribulum rauchvasz, rachvasz, …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit rauchfasz
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