Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
raubthier n.
raubthier , n. thier, welches vom raube lebt: dieser adler ist gleichsam der könig unter denen allhiesigen bekannten fliegenden raubthieren. Göchhausen not. venat. (1741) 143 ; so hält man sie ( die dohle ) auch vor einen eszbaren und wohlschmeckenden vogel, welche nicht wohl unter die raubthiere ... zu achten ist. 157; später auf säugethiere eingeschränkt: wenn den löwen kein hunger nagt und kein raubthier zum kampf herausfordert. Schiller hist. - krit. ausg. 10, 377 ; was ein raubthier einmal in den klauen hat, giebt es so leicht nicht wieder heraus. Seume mein sommer 105 ; von den geneigten…