Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
quacksalber m.
quacksalber , m. einer der unbefugt die heilkunde ausübt, ein kurpfuscher, eigentlich ein marktschreierischer, seine geschicklichkeit und heilmittel öffentlich anpreisender arzt (schreier und salbenkrämer. Philander 1, 179 , vergl. unten die stellen aus Schuppius und Weise ); gegen ende des 16. jh. entlehnt aus mnl. nd. quacksalver, quaksalver ( Kilian 419 a . brem. wb. 3, 392), zusammengesetzt aus quacken ( schreien, vgl. quackeler 1) und salver = ahd. salbari, der arzt, wie schon Wachter 1219 richtig erkannt hat: der dritt ein salbenkrämer zwar, ein rechter quacksalber fürwar, der kont von w…