Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Psychophysik
Psychophysik (griech.), die Lehre von den Wechselbeziehungen des Physischen (Leiblichen) und Psychischen (Seelischen), die zwischen Physiologie und Psychologie in der Mitte steht und beide ergänzt. Wie die Erfahrung zeigt, führt die Verfolgung des Zusammenhanges der innern, seelischen Vorgänge an zwei Punkten in das Gebiet der äußern, physischen mit Notwendigkeit hinüber, insofern einerseits die Empfindungen (s. d.) von äußern Reizen abhängen. anderseits die Willensakte äußere Wirkungen nach sich ziehen. Da jedoch der Übergang von einer physischen Ursache (Bewegung) zu einer psychischen Wirkun…