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proppenvoll

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Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

proppenvoll

proppenvoll

Pfropf(en) m. Gegenstand zum Verschließen, Abdichten einer Öffnung, ‘Korken, Stöpsel’ ist die Anfang des 18. Jhs. bezeugte verhochdeutschte Form von nd. Propp(en), ursprünglich ‘jede Masse, durch die eine Öffnung fest verstopft wird’, mnd. mnl. prop(pe), nl. prop. Herkunft ungeklärt. Vielleicht eine Mischbildung aus lautnachahmenden nd. prumpsen, prampen ‘vollstopfen, drücken, pressen’ (vgl. md. pfrumpfen, 16. Jh.) und nd. stoppen ‘verschließen, füllen’ (s. stopfen), möglicherweise unter Einfluß von nicht verwandtem nd. proppen ‘ein Reis einsetzen’ (s. 2pfropfen)? Pfropf(en) ist wesentlich ein nordd. und md. Wort, daher gilt umgangssprachlich weithin die nd. Form Proppen; vgl. dazu proppe(n)voll Adj. ‘gedrängt voll’, eigentlich ‘bis zum Pfropfen gefüllt’. – 1pfropfen Vb. ‘mit einem Pfropfen verschließen, stöpseln’ (um 1800), älter im Sinne von ‘hineinstopfen, vollstopfen, füllen, mästen’ (16. Jh.).
911 Zeichen · 28 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    proppenvoll

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Pfropf(en) m. Gegenstand zum Verschließen, Abdichten einer Öffnung, ‘Korken, Stöpsel’ ist die Anfang des 18. Jhs. bezeug…

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proppen+voll

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APA
Cotta, M. (2026). „proppenvoll". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 8. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/proppenvoll/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „proppenvoll". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/proppenvoll/pfeifer_etym. Abgerufen 8. May 2026.
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Cotta, Marcel. „proppenvoll". lautwandel.de. Zugegriffen 8. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/proppenvoll/pfeifer_etym.
BibTeX
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