Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
prȫvende f.
~prȫvende, f. , Kinderpfründe , praebenda minor, Stelle für einen Chorschüler, späteren Kanoniker. —
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~prȫvende, f. , Kinderpfründe , praebenda minor, Stelle für einen Chorschüler, späteren Kanoniker. —
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Mittelniederdeutsches Wb.
~prȫvende, f. , Kinderpfründe , praebenda minor, Stelle für einen Chorschüler, späteren Kanoniker. —
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Wortbildung
15 Bildungen · 4 Erstglied · 11 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von proevende 2 Komponenten
proevende setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
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prȫvendebrôt , prȫven- , prȫveden- , ° prȫvent- (Calenb. Ub. 9, 133), n. ( Pl. -brôt ): 1. Weizen- oder Roggenbrot das als Almosen an die Ar…
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° prȫvenderinne , f. : Nutznießerin einer Pfründe, Pfründnerin deren Unterhalt durch eine geistl. Einrichtung bestritten wird, Âlheyt van Br…
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prȫvendersche s. prȫvenersche.
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prȫvendewegge s. ° prȫvenwegge.
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° bakprȫvende, f. ( Pl. -prȫvende ) : eine als Lehen vergebene Pfründe (Westfäl. Ub. 10, 288).
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bentprȫvende , f. , Pfründe, die dem Inhaber die Verpflichtung auflegt, vorkommende Böttcherarbeiten zu übernehmen.
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° brûwprȫvende, f. : eine als Lehen vergebene Pfründe (Calenb. Ub. 9, 125).
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knēpelprȫvende , f. , Pfründe für die Beaufsichtigung der Glockenklöppel und kleinerer Handwerkerarbeiten.
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° kȫkeprȫvende, f. : eine als Lehen vergebene Pfründe (Calenb. Ub. 9, 125).
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° kôlprȫvende ( koͤl prouende ), f. : eine als Lehen vergebene Pfründe (Calenb. Ub. 9, 125).
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° lēseprȫvende beneficium das zum Messelesen verpflichtet (Hoyer Ub. II 3, 85).
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leysenbrö̂der, loysenprȫvende
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° loysenprȫvende Singpfründe (Ub. Hildesh. 3, 116).
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° mēgedeprȫvende, f. ( Pl. -prȫvende ) : eine als Lehen vergebene Pfründe (Calenb. Ub. 9, 125).
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ȫverprö̂vende , -prö̂vene , ōver- , f. : über den üblichen Anteil der Geistlichen am Vermögen und Einkommen kirchlicher Einrichtungen hinaus…