Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
plänkeln
plänkeln
plänkeln Vb. ‘wiederholt und vergeblich bzw. auf Kleinigkeiten schießen’ (18. Jh.), auch (von kleineren umherschwärmenden Truppeneinheiten) ‘ein leichtes Vorgefecht mit dem Gegner führen’ (geläufig seit den napoleonischen Kriegen). Vielleicht zurückgehend auf mhd. blenkeln ‘hin und her bewegen, durch Schlagen erklingen lassen’ (nhd. mundartlich blänkeln), das iterativ zu mhd. blenken ‘(sich, etw.) unstet bewegen, glänzend machen’ (durch Wischen?), einer Ableitung von dem unter blank (s. d.) behandelten Adjektiv, gebildet sein könnte. Oder liegt in plänkeln eine davon unabhängige schall- und bewegungsnachahmende Neubildung vor? Vgl. bair.-öst. Plenkel, Plengel ‘Glockenschwengel, Dreschflegel, Stock’, plenkeln, plengeln ‘bewegen wie den Plenkel, mit ihm schlagen’. – Plänkler m. ‘an einem Vorgefecht Beteiligter’; Geplänkel n. ‘leichter Schußwechsel, Vorgefecht’, auch ‘leichtes, heiteres Wortgefecht, Neckerei’ (beide 19. Jh.).