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pinken

mhd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
23 in 11 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
22
Verweise raus
22

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

pinken verb.

Bd. 13, Sp. 1860
pinken, verb. den ton pink hervorbringen. 11) hämmern, auf den ambos klopfen wie die schmiede. brem. wb. 3, 319. Danneil 185b. Weinhold schles. wb. 69b. 22) feuer schlagen (mit stahl, stein und zunder). Schambach 155a. Danneil und Weinhold a. a. o., vergl. pinkfeuerzeug: Hans, da pinkt man umsonst, wo der wind die funken hinwegweht. Voss ged. 2, 43. 33) vom finkenschlage Weinhold a. a. o.: wenn dieselben (finken) lustig binken. Rist Parnasz B 7b; man hört auch manchmal schwalben an, wenn man das angenehme pinken der finke, die oft schweigt, nicht hören kan. Stoppe Parnasz 45. 44) vom ticken der uhr, pulsieren des blutes. Schambach 155a. 55) mhd. auch vom (lautlosen) auf- und zuschlagen der augen. Lexer 2, 273.
746 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    pinkenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    pinken swv. BMZ ougen p. das auf- u. zuschlagen der augen, winken Kol. 278,64. — pinken kommt in den mundarten als lautm…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    pinkensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    pinken , sw. V. nhd. blinzeln, zwinkern Hw.: vgl. mhd. pinken Q.: Tönnies Fenne 2 112 (1607) E.: Herkunft ungeklärt? L.:…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pinkenv., intrs

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Х Pinken , v. intrs . 1) Pink machen, besonders durch Zusammenschlagen des Stahles und Steines beim Feuerschlagen, den S…

  4. modern
    Dialekt
    pinken

    Mecklenburgisches Wb. · +13 Parallelbelege

    pinken schlagen, hämmern, klopfen, bes. Feuer mit Stein und Stahl anschlagen; im Neckreim: Jochen poochen pink in de Win…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pinken

5 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von pinken 2 Komponenten

pin+ken

pinken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

pinken‑ als Erstglied (4 von 4)

pinken II

RhWB

pinken II -e- das Schlagholzsp. spielen s. bei Pinke IV.

pinken III

RhWB

pinken III -e- Aden-Kaltenborn schw.: penk oder benk Ausr. beim Höhepunkt des Blindekuhspiels. wenn ein Spieler seinen Partner findet.

pinken IV

RhWB

pinken IV vereinzelt -e- Schleid , uWupp; -i- Köln-Stdt schw.: zechen; he hät jet vell gepenkt ist bezecht. — Abl.: Die Penkerei.

Ableitungen von pinken (1 von 1)

bepinken

DWB

bepinken , vom schlage der finken: die finken bepinken die grünen gemächer. Dav. Schirmers singende rosen. Dresden 1654, 67. 1657, 452 . erf…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „pinken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/pinken/dwb?formid=P04978
MLA
Cotta, Marcel. „pinken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/pinken/dwb?formid=P04978. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „pinken". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/pinken/dwb?formid=P04978.
BibTeX
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