Eintrag · Rheinisches Wb.
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Pidem das Wort ist Rhfrk an Nahe (auch Saarbr neben Pisem), im Hunsr u. reicht im N. bis an die Mos von Wittl-Piesport Monzel an bis Koch-Eller, May-Hatzenport, dann noch vereinzelt n. uMos in Koch-Greimersbg Lutzerath, May-Kollig Kehrig NMendig (bid-) Pillig Polch Trimbs, Daun-Tettschd [Saar, Trier, Wittl, Bitb, Prüm, Malm haben pizəm, –ī-], u. zwar Rhfrk pīrəm Sg. u. Pl. m.; Mos von Wittl-Piesport bis Bernk-Dhron Neumag pīdəm (u. fīsəm) f., sonst an u. n. Mos -id- [Zell-Senh -ir-; May-Hatzenport -īr-; Kollig -īd-] f., Pl. -mə(n); Demin. -əmχə(n): 1.a. Faden von einem zerschnittenen oder sich sonst auflösenden Gewebe; Flause eines Kleidungsstückes, auf ihm lose aufliegend; vom Kleide am Rande losgelöster Faden; P.ə, P.cher Pl. Flocken Wolle, Charpie; de P.ə kumme raus der Stoff fasert; du has P.ə am Rock, — op dein Klädern; deine neie Jacken es at voll P.ən; dau hos de Bocks (Hose) voll P.ən wenn man sich mit der schwarzen Hose aufs Bett gelegt hat; P.ə machen Fasern auszupfen; der hot kä drogge P. an sech er ist durchnässt Mos, Allg.; ke Pidemchen nicht das Geringste Trier-Mehring. — b. Seitenfaser bei grünen Bohnen, die man abzieht Hunsr. — 2. übertr. pīdəm Vorrichtung zum Höherstellen des Pfluges Trier-Mehring.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektPidemm.
Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Pidem m. : ' Stoffaser, Scharpie ', Pidem (piðəm, jünger pirəm) [ KU-Kaulb ]; vgl. PfWB Fisem . RhWB Rhein. VI 825 .
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Kompositum 2
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit pidem
7 Bildungen · 2 Erstglied · 4 Zweitglied · 1 Ableitungen
pidem‑ als Erstglied (2 von 2)
‑pidem als Zweitglied (4 von 4)
Ableitungen von pidem (1 von 1)
erpidem
KöblerMhd
erpidem , st. M., st. N. Vw.: s. ertbidem