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pfropfôn

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EWA
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

pfropfôn

pfropfônAWB sw.v. II, Gl. 2,688,31 (wohl
Anfang des 11. Jh.s) prophon: ‚pfropfen, ver-
edeln; inserere‘ (mhd. pfropfen sw.v. ‚pfrop-
fen‘, frühnhd. pfropfen, proffen sw.v. ‚veredeln,
jmdm. etw. weitergeben, einpflanzen, aufzwän-
gen‘, nhd. pfropfen sw.v. ‚zur Veredlung den
Spross eines wertvollen Gehölzes auf ein
weniger wertvolles aufsetzen‘). Das Wort ist
aus lat. propāgāre ‚durch Senker fortpflanzen‘
entlehnt (Georges 1913: 2, 2000 propāgo¹). –
pfropfrîsAWB, propfrîs n. a-St. (urspr. *-iz/az-St.),
Gl. 3,260,54 (in 2 Hss., 12. oder 13. Jh. und
Anfang des 13. Jh.s). 352,32 (spätes 12. Jh.):
‚Pfropfreis, Setzling, Schössling; arbuscula, sur-
culus‘ (mhd. pfropfrîs st.n. ‚Pfropfreis‘, früh-
nhd. pfropfreis n. ‚zum Pfropfen bestimmtes
oder gepfropftes Reis‘, nhd. Pfropfreis n. ‚auf-
gepfropfter Spross‘; mndd. proprīs n. ‚Pfropf-
reis‘). Determinativkomp. mit subst. VG und
HG. S. pfropfa, rîs. – Ahd. Wb. 7, 290; Splett,
Ahd. Wb. 1, 707
. 756; Köbler, Wb. d. ahd.
Spr. 861; Schützeichel⁷ 250; Starck-Wells 463;
Schützeichel, Glossenwortschatz 7, 289 f. – Mül-
ler-Frings 1966–68: 2, 238 ff.
1137 Zeichen · 59 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    pfropfôn

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    pfropfônAWB sw.v. II, Gl. 2,688,31 (wohl Anfang des 11. Jh.s) prophon: ‚pfropfen, ver- edeln; inserere‘ (mhd. pfropfen s…

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Cotta, M. (2026). „pfropfon". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/pfropfon/ewa
MLA
Cotta, Marcel. „pfropfon". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/pfropfon/ewa. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „pfropfon". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/pfropfon/ewa.
BibTeX
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