Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfiffis m. n.
pfiffis , m. n. , alem.-schwäb. was pfiffi ( s. pfips, pips) Schmid 61 : so sie ( hühner ) das pfiffis gewunnen, so wächst inen ein weiszes häutlein hinden an der zungen. Heuslin Gesners vogelb. 196 ; andere befeuchtigen ihnen den schnabel innenfür mit warmem menschenharn, und halten ihnen ( ihn ) so lang zu, bisz dasz sie den pfiffis zur nasen herausz trucken. 197; übertragen: die ( tochter des bauern ) hat der knecht .. in die kunkelstuben gefürt, wie dann im landt zu Schwaben also ein gueter, löblicher brauch ist, dardurch mannichmal den jungen döchtern ... der pfiffis genommen wurt ( deflo…