Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfeller m.
pfell , pfeller , m. , ahd. phellôl, fellôl, mhd. phellel, pheller, phelle, phell, ein feiner seidenstoff und aus demselben gefertigtes; entlehnt aus mlat. palliolum ( vom lat. pallium), ursprünglich den stoff für die kirchlichen und weltlichen prachtgewänder bezeichnend, s. Weinhold die d. frauen 2 2, 247 ff. Schultz höf. leben 1, 249 ff. vereinzelt noch im 15. und 16. jh.: ein roter pfel; ain guldin tuech .. zu ainem pfeller. Schm. 2 1, 424 (15. jahrh. ); da zohent sy im den pfeller ab und legten im sein gewand an. spiegel menschl. behaltnusse (1492) 83 a ; (die deck) von bisam und köstliche…