Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfeilgeschwind adj. und adv.
pfeilgeschwind , adj. und adv. geschwind wie ein abgeschossener pfeil, vergl. pfeilschnell: so fährt er pfeilgeschwind ohn feder durch die luft. Harsdörfer sonntagsand. 1, 124 ; wie der liebe blitz durch pfeil-geschwinden lauf den grimm wie wachs zerschmeltzt. Lohenstein Sophonisbe 2, 362 ; was sag ich von der luft und pfeilgeschwinden winde, der in die ströhme geht. Knittel poet. sinnenfrüchte 140 ; der pfeilgeschwinde dammhirsch. Gerstenberg 2, 181 ; das pfeilgeschwinde rosz. Gotter 2, 373 ; die pfeilgeschwinde gemse. Platen 1, 245 ; die jahre fliehen pfeilgeschwind. Schiller 11, 307 ; ( der…