Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Parabiose
Parabiose (griech.) heißt das Zusammenleben von Tieren ohne erkennbaren gegenseitigen Vorteil, wie es bei der Symbiose (s. d.) zuweilen beobachtet wird, wo nur Wohnungsgemeinschaft besteht. So nistet auf den Pampas Südamerikas die Kanincheneule in den Erdlöchern der Biskache, in den Prärien Nordamerikas hausen Erdeule, Präriehund und Klapperschlange friedlich beieinander, die Brückenechse Neuseelands teilt ihre Höhle mit Sturmvögeln und Sturmtauchern ( Procellaria - und Puffinus -Arten). Zwei Ameisenarten Kolumbiens, die verschiedenen Gattungen ( Dolichoderus und Crematogaster ) angehören, bew…