Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Palmitīnsäure
Palmitīnsäure ( Hexadezylsäure, Cetylsäure, Cetinsäure ) C 16 H 32 O 2 findet sich an Glyzerin gebunden als Palmitin in fast allen natürlichen Fetten neben Stearin und Olein, zum Teil frei in altem Palmöl, als Cetylester im Walrat und als Myricylester im Bienenwachs; sie entsteht beim Erhitzen des Cetylalkohols mit Natronkalk und beim Schmelzen der Oleinsäure mit Kalihydrat. Aus der Mischung mit Stearinsäure (s. d.), die zur Kerzenfabrikation fabrikmäßig dargestellt wird, kann man die P. durch partielle Fällung und Kristallisation rein darstellen. Sie bildet farb-, geruch- und geschmacklose, s…