Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ostermärlein n.
ostermärlein , -märchen , n. ein lustiges märchen, das die prediger ehemals mit moralischer nutzanwendung in die osterpredigt einflochten, das volk zu erheitern, dann überhaupt ein lustiges märchen ( vergl. osterneu ) Schm. 2 1, 1634. Hoffmann kirchenl. 3 198 f. Germania 3, 407. myth. 4 651: beschleüszt also sein predig mit etwa einem schambaren ostermerlin, auf das er die oren der jugend kitzlet .. damit hat der passion ein end. Frank weltb. 135 b ; das sogenannte christliche ostergelächter oder die ostermährlein herrschen in allen büchern, ja in diesen fastenpredigten wurde sogar noch früher…