Optik vereinzelt -c, einmal -tick Wissenschaft vom Licht, seiner Entstehung, Ausbreitung u Wahrnehmung a als (unterschiedlich definierte) naturwiss Forschungsdisziplin; mehrf in Titeln wiss Werke; ‘übrige, eigentliche O.’ für den physikal-math akzentuierten Gegenstandsbereich iUz der (physiol gegründeten) Farbenlehre [mBez auf JThDesaguliers ‘Course of Experimental Philosophy’ (1744)] merkwürdig, warum er die O. und so auch die Licht- und Farbenlehre nicht behandelt GWBN4,94,17 FlH VI DesaguliersRizzetti Mit Verdruß und Unwillen sieht man, wie [J]Priestley in seiner Geschichte der O., und so manche vor und nach ihm, das Heil der Farbenwelt von der Epoche eines gespalten sein sollenden Lichtes herdatiren GWBN1,XVI,5 Fl Vorw Die Farbenlehre besonders hat sehr viel gelitten..daß man sie mit der übrigen O., welche der Meßkunst nicht entbehren kann, vermengte, da sie doch eigentlich von jener ganz abgesondert betrachtet werden kann GWBN1,289,8 FlD 725 schwer..die Farbenlehre oder Chromatik, in der es übrigens wenig oder nichts zu messen gibt, von der Lehre des natürlichen und künstlichen Sehens, der eigentlichen O., worin die Meßkunst großen Beistand leistet, möglichst zu trennen GWBN4,397,12 Fl AnzÜbers N52,251,12 Fl Plp 1,325 Vs 353 VenEpigr 77 N52,11,28 Fl Plp uö in engerem Sinne für Chromatik; mBez auf Goethes eigene (rezipierende, experimentierende u publizierende) Beschäftigung mit der Farbentheorie Erstlich hatte ich mein kleines Heft: Beiträge zur O., betitelt. Hätte ich Chromatik gesagt, so wäre es unverfänglicher gewesen; denn da die Optik zum größten Theil mathematisch ist, so konnte..niemand begreifen, wie einer der keine Ansprüche an Meßkunst machte, in der Optik wirken könne GWBN4,304,17 FlH VI Konfess dVerf N51,356,4 Fl Nachtr PhysFarb uö b als akademisches Lehrfach [betr Professoren der Göttinger Akademie] Meister lies't Perspective und O. GWBN4,187,5 FlH VI AkadGött c metonym: Kurztitel für die opt Schriften versch Autoren α für Newtons ‘Opticks, or a Treatise of the Reflections, Refractions, Inflections and Colours of Light’ (1704) Gegenwärtig nehmen wir sein [Newtons] Werk vor, das unter dem Titel der O. bekannt ist..Dieses Werk..erklärt er selbst für eine vollendete Darstellung seiner Überzeugungen GWBN2,2,11 FlP 3 Versuch mit einem rothen und blauen Bande nebeneinander, durch's Prisma angesehn..Dieser wegen seiner Scheinbarkeit Newtonen so wichtige Versuch, daß er seine O. damit eröffnet GWBN4,80,18 FlH VI DesaguliersMariotte Man sehe was von uns im polemischen Theile [der ‘Farbenlehre’], besonders zum zweiten Theil des ersten Buchs der O., umständlicher ausgeführt worden GWBN4,35,20 FlH VI NewtOptik N51,176,28 ÜbNewt DivRefrangib T2,279,9 v 9.1.00 uö β für das Manuskript zum zweiten Teil von Goethes ‘Entwurf zur Farbenlehre’; mehrf ‘Polemische O.’ Anfang vom zweiten Theil der O. nach Jena gesandt GWBT4,83,27 v 13.12.09 T3,188,14 v 20.1.07 uö(selten) γ für JPriestleys ‘History and Present State of Discoveries Relating to Vision, Light, and Colours’ (1772) haben wir oft genug unsern redlichen Landsmann Klügel bewundert und gelobt, wenn wir sein Verfahren bei Übersetzung und Supplirung der Priestley'schen O. mit Ruhe beobachteten GWBN4,210,24 FlH VI Klügel N4,481,4 FlH Plp uö(selten) δ für FAguilonius' ‘Opticorum libri sex’ (1613) Er war Jesuit zu Brüssel und gab 1613 seine O. in Folio heraus zu Antwerpen GWBN3,266,11 FlH V Aguilonius N52,325,17 Fl Plp ε für BMartins ‘A new compendious system of optics’ (1740) GWBN2,126,5 FlP 210 ζ für LBCastels ‘L'optique des Couleurs’ (1740) GWBN4,138,13 FlH VI VoltaireBrief Übs η für den diesbezüglichen Abschnitt in GWMunkes ‘Anfangsgründe der Naturlehre’ (1819f) GWBN51,343,9 Fl Nachtr PhysFarb [Rez HeidelbJb] d metasprachl; mBez auf den (von Goethe empfundenen) Nebensinn des dt Wortes iUz griech-lat ‘optice’ u engl ‘optics’; im Hinblick auf Newtons ‘Opticks..’ (1704) Obgleich das englische Wort Optics ein etwas naiveres Ansehen haben mag, als das lateinische Optice und das deutsche O.; so drückt es doch..einen zu großen Umfang aus, den das Werk selbst nicht ausfüllt GWBN2,5,20 FlP 9 → GWBEnt- Juliane BrandschJ.B.