Hauptquelle · Hederich (Mythologie, 1770)
OENÓNE
OENÓNE , es, Gr . Ὀινώνη, ης, Cebrens, eines Flusses, Tochter und Gemahlinn des Paris, erlernete von der Rhea die Wahrsagerkunst, und rieth daher ihrem Manne, sich ja nicht auf die Schifffahrt nach der Helena zu begeben. Da er sich nun nicht wollte abrathen lassen, so sagte sie ihm, er würde verwundet werden, und es würde ihn niemand, denn sie, heilen können. Dieß geschah auch mit einem Pfeile des Herkules von dem Philoktetes. Da er nun nirgends Hülfe fand, so machte er sich wieder zu der Oenone auf den Idas, die ihm aber wegen der an ihr begangenen Untreue nicht helfen wollte. Er ließ sich al…