Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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obmäszigkeit, f. das verhältnis, die gemäszheit eines obern, die hoheit, herrschaft, gerechtsame: landesfürstliche obmäszigkeit. Bresl. executionsordn. v. j. 1628; er schlug gleichwol nichts aus, was nicht etwan leere hülsen eiteler ehre, sondern den kern der obmäszigkeit in sich hielt. Lohenstein Arm. 1, 1060b; er verlohr also mit einem streiche seine herrschaft und sein haupt, aber nicht die obmäszigkeit seines hertzens. 1, 1087a; ich hatte frei brenn- und bauholz und eine gute fischerei auf eine viertelmeile lang und andere obmäszigkeit. Schweinichen 2, 199. — die obergewalt, botmäszigkeit: hierzu kam noch, dasz August der .. Thracier könig, welche vorher die Odrysischen könige allezeit für ihre oberhäupter erkennet hatten, von aller obmäszigkeit befreiete. Lohenstein Arm. 2, 71a.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschobmäszigkeitf.
Grimm (DWB, 1854–1961)
obmäszigkeit , f. das verhältnis, die gemäszheit eines obern, die hoheit, herrschaft, gerechtsame: landesfürstliche obmä…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit obmaeszigkeit
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