Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
nutzen
nutzen
- ›(jm.) nutzen, helfen, etw. bringen, zum Vorteil gereichen‹; hier anschließbar: ›zum geistlichen Heil führen‹ (von der Einnahme der Hostie gesagt; s. u. den Beleg Andreae)
- ›jn. zu etw. gebrauchen, benutzen‹.
- ›etw. (konkrete wie abstrakt gedachte, unbelebte wie – seltener – belebte Gegenstände, sofern sie in der Handlungsmöglichkeit des Menschen liegen) je nach Gelegenheit und genuinem Zweck positiv oder m
- ›Nahrung (Speisen, Getränke) zu sich nehmen; etw. essen oder trinken‹.
- ›(die Hostie, tropisiert als osterlämlein, leichnam des herren) nehmen‹.
- ›(etw. religiös Verklärtes, die Gegenwart des herren, die werke gottes) genießen‹; teils in der Metaphorik von futter und ersättigen gesagt
- ›etw., das als Arznei, Heilmittel gilt, gegen eine Krankheit anwenden, applizieren, einnehmen; etw. als Stoff zur Pflasterherstellung nutzen‹.
- ›etw. (meist: Immobilien, darunter speziell Grundstücke, ferner: gewinnbringend nutzbare Naturgegebenheiten wie Wasser, auch: Rechte, Einnahmen u. dgl.) in Besitz haben, zur Erzielung von Erträgen nut