Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nahrhaftig adj.
nahrhaftig , adj. 1 1) gleich nahrhaft 1: in der nahrhaftigen stadt Itzehöe. Schuppius 185 ; nd. nerachtich, questuosus Dief. gl. 479 a . 2 2) gleich nahrhaft 2: narhaftigen lûden zu verbieden, gein Hirzenhâne zu gêne ( zu wallfahrten ). Frankfurter bürgermeisterb. v. j. 1429 bei Lexer 2, 35 ; befiehl nicht, dasz ein nahrhaftiger mann ( vor- und nachher armer mann, bettler) geplagt werde. persian. baumg. 2, 9. vgl. nährig, nährlich.