Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachtgleiche f.
nachtgleiche , f. eine erst von Adelung verzeichnete übersetzung des latein. aequinoctium ( mhd. ebennaht Lexer 1, 503 a ): nachtgleiche wird diejenige zeit genennet, da die sonne sich in dem aequatore befindet, weil alsdenn der tag und die nacht auf der ganzen erde gleich lang sind. mathem. lex. (1747) 1, 38; lenz, wie dich und deine wonnen stürme zur nachtgleiche melden. Lenau (1880) 1, 335 ; die zeit der nachtgleiche. Freytag ahnen 1, 210 ; auch tag- und nachtgleiche: dafür bereitete es ( das thauwetter ) den waldleuten die freude, dasz sie am fest der tag- und nachtgleiche auf schneelosem …