Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
monogrammatisch
monogrammatisch a ‘m-es Zeichen’ für eine ligierte Initiale in einer mittelalterlichen Hs [ betr die Chronik des Otto vFreising ] Eine bedeutende Stelle zu notiren, bediente man sich früher und später eines gewissen Zeichens (des m-en), wovon die ältesten roth und sorgfältig, die neueren schwarz und flüchtig gezogen sind 42 1 ,10,10 Chron OvFreisingen b ‘m-e Unterschrift’ für eine scherzh das herrscherliche Namenszeichen in mittelalterlichen Königsurkunden imitierende Signatur mit Kreuzzeichen u (vermutlich von Goethe als Buchstabe G interpretiertem) „diplomatischem” Chrismon B2,149,3 Fahlmer …