Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
miszgeschöpf n.
miszgeschöpf , n. in form oder art verfehltes geschöpf: dasz durch eine so fehlerhafte veranstaltung das beszte naturell in ein moralisches miszgeschöpf verzerrt werden müsse. Wieland 2, 252 ; niemals möge unter euch, ihr kinder der natur, das ungeheuer geboren werden, das eine freude darin findet, andre leiden zu sehen .. nein, ein so unnatürliches miszgeschöpf kann nicht zum vorschein kommen. 6, 116; die kinder, elende, ungestaltete, kränkelnde miszgeschöpfe. 8, 140; eure tugend kommt mir vor wie ein centaur; so lang der vor eurer imagination herum trabt, wie herrlich, wie kräftig! .. er sti…