Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
miszgeschick
miszgeschick , n. fortuna adversa. Frisch 1, 665 a : ihre ( des gestorbenen mädchens ) lieben, voll des miszgeschickes, denken nicht an pfänderspiel und tanz. Hölty 59 Halm; aber, ach! ein miszgeschicke! aber, ach! sein bart war blau. Gotter 1, 48 ; selbst diesz neue miszgeschick beweist, dasz über dir die unsichtbaren walten. 2, 41 ; leutselig macht das miszgeschick, die schuld, und schmeichelnd zum geringern manne pflegt gefallner stolz herunter sich zu beugen. Schiller Wallensteins tod 4, 2 ; seh ich mit zährendunkelm blick zurück auf mein gelebtes leben auf schuld nur und auf miszgeschick.…