Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
mischen
mischen
- ›etw. mit etw. anderem in der Regel gleichen oder ähnlichen, vereinzelt: anderen Aggregatzustandes mischen, vermischen, etw. mit etw. anderem verrühren‹; meist auf Flüssigkeiten (auch Zähflüssiges), v
- ›etw. mit etw., das in kleinerer Menge hinzugefügt wird, versetzen, verlängern‹.
- ›etw. farblich mischen‹.
- ›sich in etw. einmischen, mit etw. befassen‹ (refl.); ›jn. in etw. hineinziehen, verwickeln‹ (trans.).
- ›sich jm. zugesellen, zu jm. hinzutreten; sich in eine Gemeinschaft begeben, unter eine Gruppe mischen; eine Gruppe unterwandern; sich mit jm. verbinden‹ (jeweils von Personen gesagt).
- ›sich mit etw. (meist: Gegensätzlichem) verbinden; mit etw. (Ähnlichem) einhergehen‹ (von sachlichen Bezugsgrößen unterschiedlichster Art gesagt); ˹›sich e. S. hingeben; etw. mit etw. verbinden‹˺ (let
- ›sich wechselseitig bedingen, aufeinander reagieren‹; in den Belegen einmal auf eine Wechselrede bezogen, dann: ›hin und her argumentieren, sich austauschen‹, einmal auf einen Kampf, dann: ›hin und he
- als ein mischen metaphorisiertes ›mit jm. schlafen, sexuell mit jm. verkehren; sich körperlich vereinigen, heiraten‹.
- ›in Menschennatur erscheinen; sich in dreierlei Gestalt (von vater, son, geist, s. u. Teichner 3153) als Einheit zeigen‹, von got in Bezug auf die Menschwerdung Christi und die Trinität gesagt; auch a