minor minus lat kleiner 1
‘modus minor’ s modus 2
‘Ionicus a minore’ s Ionicus 3
in Erwähnung u Anwendung der Rechtsformel „minus in maiore inest” (vgl s v maior, maius a) GWBDjG
33,379,31u33 u 380,15 RAnw [8.9.73]
uö(ebd) 4
Artbezeichnung a
botan, ‘Lemna minor’ s Lemna; ‘Thalictrum minus’ s Thalictrum; ‘Vinea minor’ s Vinea b
zool, ‘Ardea minor’ s Ardea Minus
lat; subst, auch Kleinschr u als graph Zeichen ‘-’ 1
das Kleinere, Wenigere a
als Verminderung von Helligkeit: Trübung, Abblassen; einmal komp iSv ein Geringeres durch farbige Gläser die Sonne betrachtet..daß..die Farbe durchaus gegen das Licht als ein
M. anzusehen seyn müsse GWBB15,190,9 Ritter 7.3.01 K Bei den physiologischen Farben haben wir..gesehen, daß sie ein
M. sind als das Licht, indem sie bei'm Abklingen des Lichteindrucks entstehen GWBN1,230,9 FlD 574 [
für: ἔλλειψις] GWBN3,19,21 FlH I [Riemer?]
‘in das M. (hinunter-)ziehen’ uä iSv trüber, unreiner werden u sich der Minusseite des Farbenkreises (vgl 2b) annähern (lassen) diese [
die gelbe] Farbe..macht eine sehr unangenehme Wirkung, wenn sie beschmutzt, oder einigermaßen in's
M. gezogen wird GWBN1,311,16 FlD 770 N1,390 FlD 772 Var b
als rechnerischer, finanzieller Minderbetrag GWBA(ADantz 50) Votum [25.2./4.3.85] 2
der dem ‘Plus’ (od ‘Majus’) entgegengesetzte Punkt a
als negativer Pol bei Elektrizität, Galvanismus od Magnetismus; auch verallgemeinernd indem man die Formel der Polarität, dem Magneten abgeborgt, auf Elektricität u.s.w. hinüber geführt hat. Das Plus und
M., was an dessen Stelle gesetzt werden kann, hat bei so vielen Phänomenen eine schickliche Anwendung gefunden GWBN1,305,14 FlD 756 das große Geheimniß des mehr und minder, oben und unten majus und
m. und -, genug des ewigen Polaren ohne welches nichts zur Erscheinung käme GWBB45,365 Zelter 2.1.29 K N11,181,7 Magnet N11,205,1 Galvanism
uö b
als ‘passive’, dunkle, am weitesten vom Licht entfernte Seite des Farbenkreises mit den Farbtönen Blau u Blaurot, auch in Analogie bei psychologischen u ästhetischen Kategorien Im Allgemeinen betrachtet entscheidet sie [
die Farbe] sich nach zwei Seiten. Sie stellt einen Gegensatz dar, den wir eine Polarität nennen und durch ein und - [majus und
m. GWBN5
2,184,4 Fl Plp] recht gut bezeichnen können. Plus.
M. Gelb. Blau GWBN1,277,5 FlD 696 In der Pflanzenwelt zeigt sich das Plus und
M. durch Säuren und Alcaline, und spielt daher als Anregendes und Beruhigendes Prinzip in der Medicin eine höchst wichtige Rolle GWBGespr(FfA II 12,901,17) EckermNachl [Eckermann/G?] Ariost steht ganz auf der Plusseite. Tasso neigt sich zum
M. GWBGespr(FfA II 12,903,24) EckermNachl [Eckermann/G?] N1,391 FlD 799 Var N5
1,261,21 EntoptFarb 8 N5
2,3 FL Schema 1801 Var
uö in Übertragung der Tonarten auf die Farbenlehre GWBN4,261,24 FlH VI c
als etw Nachteiliges, Unerfreuliches; auch bildhaft in Anlehnung an eine Saldierung das Talent von August Wilhelm [
Schlegel]..Alles das - und wird die Folgezeit reiner in Evidenz setzen GWBB49,119,7 Zelter 20.10.31 zuletzt stellt man mich gar mir selbst als Plus und
M. entgegen, zum Versuch, ob es nicht anginge eines durch das andere aufzuheben und in Zero zu verwandeln GWBB47,27,9 Hotho 19.4.30 K B16,171,5 Schiller 26.1.03 Elke DreisbachE.D.