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mineralisch

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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

mineralisch

Bd. 6, Sp. 145
mineralisch vereinzelt Großschr; auch abgekürzt ‘min.’, ‘miner.’; in Bed a mehrf subst neutr, einmal in Kleinschr a ganz aus Mineralsubstanz bestehend Polirt Silber läuft gelb über dem Feuer an. Dunckelgelber Niederschlag aus der Salpeter Auflößung durch phlogistisches Min. Alkali GWBN52,120,23 Fl Plp [im Zshg der angenommenen ursprünglichen Bildung von Gesteinen, Mineralien] Bey der Scheidung manifestiren sich sogleich mehrere, bald nachher die meisten der M-en Naturen die uns die Chemie als einfache unzerlegbare darstellt GWBN13,316,6 MinGeol Plp m-e Farben GWBN1,207,9 FlD 506 Fünfte Bedingung [des Entstehens epoptischer Farben]. Sehr feine Häutchen und Lamellen m-er und metallischer Auflösungen [vgl auflösen 3b] GWBN1,178,12 FlD 431 31,66,24 ItR B29,16,20 AHEichhorn 19.1.18 ‘m-e Körper’ für: Mineralkörper (sd) GWBN8,79,1 Vortr VglAnatomie 3 N1,204,5 FlD 497 uö(selten) ‘m-es Chamäleon’ s Chamäleon 2a ‘m-er Mohr’ s Mohr B ‘m-er Turbit’1) Glasarbeit mit Gold, Phosphorsäure und m-em Turbith GWBN52,119,34 Fl Plp uö(ebd) subst neutr [bei Leukerbad] dieses Wasser..setzt..nicht den mindesten Oker noch sonst irgend etwas M-es oder Irdisches an GWB19,269,14 BrSchweiz II B13,144,17 Knebel 15.5.98 B48,275,13 August [8./10.11.30] K b mineralhaltig; in Vbdg mit ‘Wasser, Quelle, Flüssigkeit’ u metonym mit ‘Bad’ Wie gestern m. Wasser und Arzney GWBT3,240,4 v 14.7.07  [Versuchsbohrungen nach artesischen Brunnen] Ein stark m-es Wasser bey Groitzsch ohnweit Pegau im Königreich Sachsen GWBT13,17,12 v 26.1.31  [Beobachtung beim eigenen Herstellen von Liquor Silicum (Kieselsaft)] das Kieselhafte..schied sich gar leicht wieder aus, und die schönste m-e Flüssigkeit, die mir einigemal zu meiner größten Verwunderung in Form einer animalischen Gallert erschienen war, ließ doch immer ein Pulver fallen, das ich für den feinsten Kieselstaub ansprechen mußte GWB27,207,18 DuW 9 B40,159,11 MedFak Jena 24.11.25 46,185,5 Hackert TgbKnight N10,253 MinGeol Plp c iSv auf Mineralien bezogen; auch klassifizierend gemäß der Dreiheit aus Mineral-, Pflanzen- u Tierreich: ‘m-es Reich’, ‘m-e Natur’ uä, auch neben ‘vegetabilisch’ u ‘animalisch’/‘zoologisch’; auch in Hypallage dieser kleinen m-en Sendung GWBB24,196,17 Trebra 9.3.14 K Was den m-en Reichthum betrifft, so steht zu hoffen daß von auswärts gar manches Ihre Sammlung werde vermehrt haben GWBB38,60,9 Grüner 28.2.24 Kommt uns aber dabey [bei der Bezeichnung ‘Morgenrot’] das Aurore der Franzosen in Sinn, so wird man an Seide und Färberey erinnert und bringt sich keine m-e Bezeichnung hervor GWBN52,142,36 Fl Plp [betr Insel Helgoland] die verkies'ten Ammoniten, die umkies'ten Belemniten mit den gleichfalls m. ergriffenen Holzresten deuten allerdings dahin, daß Eisen und Schwefelsäure sich so gern und heftig vermählen GWBB43,118,7 Buttel [23.]10.27 Wer von der Färberei in die Farbenlehre kommt..wird bei der geringsten Aufmerksamkeit gewahr, daß sich in der m-en, vegetabilischen und animalischen Natur drei Farben isoliren und specificiren GWBN4,147,11 FlH VI sich in dem M-en Reiche [Mineralreiche GWBB37,217,19] umzusehen, wird Sie nie gereuen GWBB37,376 Zauper 10.9.23 Var N1,185,18 FlD 449 N10,259 MinGeol Plp B24,229,1 JGLenz 26.4.14 Syn zu a und c GWBmineralogisch 1) s Pierer2 32,158 s v Turpith sowie Lueger, Lexikon der gesamten Technik, 2.Aufl 1904-1920, Bd 6,367 s v Merkurgelb Herbert KüstnerH.K.
3353 Zeichen · 41 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    mineralisch

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Mineral n. Bezeichnung für jeden anorganischen Stoff der Erdrinde. Von afrz. mine (s. Mine) abgeleitetes frz. miniere ‘E…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    mineralisch

    Goethe-Wörterbuch

    mineralisch vereinzelt Großschr; auch abgekürzt ‘min.’, ‘miner.’; in Bed a mehrf subst neutr, einmal in Kleinschr a ganz…

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mineral + -isch

mineralisch leitet sich vom Lemma mineral ab mit Suffix -isch.

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