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Mimen

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Herder
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Mimen

Bd. 4, Sp. 190
Mimen, griech.-dtsch., bei den Alten eine Art Komödie, einzelne Scenen aus dem gewöhnlichen Leben in heiterer Weise darstellend, bei den Griechen oft nur zur geselligen Unterhaltung, nicht für das Theater berechnet, was bei den Römern der Fall war. Der Name M. wurde allgemein für Künstler, welche durch Gebärden eine Handlung od. einen Gemüthszustand ausdrücken, also die Schauspieler mitinbegriffen. und Mimik bezeichnet die Kunst: Handlungen u. Gemüthszustände durch Gebärden u. Declamation darzustellen, also die Schauspielkunst, während die Pantomimik durch bloßes Gebärdespiel, ohne Worte, darstellt. Mimetisch, nachahmend, darstellend; Mimograph, bei den Alten der Verfasser einer Mime.
696 Zeichen · 10 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    mimen

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Mime m. ‘Schauspieler’, Entlehnung (18. Jh.) aus lat. mīmus ‘Schauspieler’ (auch ‘Schauspiel, Possenspiel’), griech. mī́…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Mimen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Mimen , griech.-dtsch., bei den Alten eine Art Komödie, einzelne Scenen aus dem gewöhnlichen Leben in heiterer Weise dar…

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