Eintrag · Rheinisches Wb.
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Micke III mek, seltener -i-, Pl. -kə, Demin. mekχə, –kskə, das ndl. mik, mndl., mnd. micke entsprechende u. auf vulgärlat. mîca zurückgehende Wort, mit dem das wmosfrk. Mitsche (frz. miche) zu vergleichen ist, ist in drei Geb. verbr., je nach Geb. in verschiedener Bed. f. [m. Erk-Elmpt]: 1.a. graues Weissbrot aus gebeuteltem Roggenmehl oder Weizenmehl; en Schni M.; en Krente-, Rosinem., en Groschesm. Brötchen im Werte von einem Groschen (früher); Bötterche M. das liebe Brötchen (Erk-Körrenz) Erk, Geilk, Heinsb, Kemp, MGladb-Viersen, Geld, Klev, über Aach-Stdt (Semmel) Stolbg am WRande entlang nach Süd. gehend ‘Brot aus feinerem Roggenmehl’, ‘Gaubrot, ohne Milch, Fett- u. Zuckerzusatz’ Monsch, Malm; rrhn. mikə m. Art Weissbrot, feiner Roggenstuten Mettm-Velbert, MülhRuhr; mekə f. Dinsl-Aldenr; mekə f. kleines, weiches Weissbrot, das früher am Fastnachtsmontage morgens gebacken u. möglichst warm verzehrt wurde Ess-Borbeck Werden; weiche Reihensemmeln Ess-Stdt; mikən f. kleines Graubrötchen Elbf. RA.: De het en M. scherzh. einen Höcker Kemp. Morge, Mester Mattes Möller, mahl mech mi Meəhl, mi Modder mott mech morge M.ə make! Geilk, Allg. (abseits auch nur in dieser Alliteration Schleid-Urft). Schrüər (Schneider), Schr., schreck, alle Dag en M., fif (5) Ele Lengk (Band)! Heinsb, Kemp. — b. die folg. Belege mit besonderer Bed., alle veralt., stammen aus dem Rip in Ahrw, Eusk, Rheinb, Sieg, u. zwar mek f. mürbes Korinthenbrötchen zu 10 Pfg. (früher) Ahrw-Stdt; Milchbrötchen Sieg-Honnef ODollend; Kastenplatz Sieg-Fussh; Torte, auf der noch ein Teigdeckel ist Eusk-Zülp; halbe Torte, der T.boden nur halb mit Kompott bestrichen u. die andere Hälfte als Deckel darüber geklappt, Appel-, Prommem. Eusk-Dirmerzh, Kessenich Lechenich Stdt, Rheinb-Meckenh KlAltend GrBüllesh. — c. in dem Geb. von 1 b, ein mit Teig umbackener, ganzer Apfel, Kallemoll Eusk-Gymnich, Bo-Brenig, Köln-Brühl Stdt Weiss Frechen, Bergh-Blatzh Kerpen Stdt, Sieg-Gielgen Hoholz Roleber. — 2. übertr. a. einer der vier abgeteilten Kerne der Wallnuss, auch der Kern der Haselnuss Ahrw-Remag (Bed. 1 fehlt). — b. selbstgefertigter Klicker aus Ton Kemp-Lüttelbracht. — c. mikə weibl. Geschlechtsteil beim Rinde Sol-Burschd. — d. mekə Pl. Milben an Pflanzen Jül-Inden.
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DialektMicke III
Rheinisches Wb.
Micke III mek, seltener -i-, Pl. -kə, Demin. mekχə, –kskə, das ndl. mik, mndl., mnd. micke entsprechende u. auf vulgärla…
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Cotta, M. (2026). „mickeiii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/mickeiii/rhwb?formid=M04321
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Cotta, Marcel. „mickeiii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/mickeiii/rhwb?formid=M04321. Abgerufen 11. May 2026.
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Cotta, Marcel. „mickeiii". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/mickeiii/rhwb?formid=M04321.
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