Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
meuter m.
meuter , m. der da meutet, aufruhr stiftet: meuter, seditiosus Steinbach 2, 60 ; als meuter, missethäter in den tiefsten thurn geworfen. Göthe 8, 154 ; ohne mich zum meuter und rebellen zu stempeln. L. Tieck ges. nov. 4, 118 ; was er auch bringen mag, er darf den meutern nicht in die hände fallen. Schiller Wallenst. tod. 3, 10 ; der giftge meuter. H. v. Kleist Hermannsschlacht 5, 9 ; der meuter zuckt das messer auf den schah. Platen 76 ; in Schillers Fiesko für bandit, meuchelmörder gebraucht: der rang ( unter den schelmen ) trifft nunmehr die meuter, giftmischer und alle, die ihren mann lang …