Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
messenei f.
messenei , f. gesamtheit eines gesindes oder gefolges, nebenform zu massenei sp. 1710, schon mhd. ungewöhnlicher als das letztere: starc was ir messenîe. Rabenschlacht 616 ; nhd. die versamlung der ritter ( an Artus hofe ) hiesz die tafelrunde oder die messenei. Schottel 1139 b ; die form hat aber auch volksmäszigen klang gehabt, und ist für gesellschaft, reise-, zech- oder spielgesellschaft überhaupt verwendet worden, wie man im 17. jahrh. compagnie brauchte ( vergl. th. 2, 631): wie nun die hochzeit mit groszer kostlichait wardt angefangen und der hochzeiter und die braut sampt der ganzen me…