Hauptquelle · Campe (1807–1813)
Mastader Die
◎ Die Mastader , Mz. — n , eine Blutader, welche sich in das Gesäß erstreckt und in der Gegend über dem Ende und der Öffnung des Mastdarmes zuweilen anschwillt und dadurch sehr schmerzliche Empfindungen verursachet, besonders wenn sich das Blut daselbst verhält, für welchen Fall C. die Mastaderstockung gebraucht (blinde Haemorrhoiden ); im N. D. Zacken . Öffnet sich die Ader aber, so daß Blut aus derselben mit dem Stuhlgange abgehet, so verschafft dies Erleichterung, welchen Fall C. den Mastaderfluß nennt (fließende Haemorrhoiden ). Beide Zufälle begreift er unter der allgemeinen Benennung der…