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Markirch

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Markirch

Bd. 13, Sp. 321
Markirch (Mariakirch, franz. Ste. Marieaux-Mines), Stadt und Kantonshauptort im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis Rappoltsweiler, liegt im Hintergrunde des Lebertals und an der Eisenbahn M.-Schlettstadt, 400 m ü. M. M. hat 2 evangelische und 2 kath. Kirchen, eine Realschule, Waisenhaus, Amtsgericht, Oberförsterei, ein Nebenzollamt I u. (1900) 12,372 Einw., davon 5410 Evangelische und 152 Juden. Die Industrie ist sehr bedeutend. Johann Georg Reber legte 1755 die erste Baumwollspinnerei und Zeugweberei an; heute ist die Zahl der Fabriken sehr groß, und das Markircher Tal (Eckirch, St.-Blaise, Kleinleberau etc.) beschäftigt jetzt etwa 35–40,000 Arbeiter, welche die bekannten Markircher Gewebe verfertigen. Außerdem hat M. Wollweberei, Färbereien und Appreturanstalten, Bleicherei, Holzdreherei, Sägemühlen etc. Der Leberbach (Landbach) trennt M. in zwei Teile, deren einer (die »welsche Seite«) früher dem Herzog von Lothringen gehörte, während der andre (die sogen. deutsche Seite) rappoltsteinisch war. Durch die Revolution wurden beide Gemeinden vereinigt. Eine Fortsetzung der Stadt bildet das Dorf Eckirch und in einem Seitental Fortelbach (Fertrupt), die beide administrativ mit ihr verbunden sind. Die Umgegend ist reich an Erzlagern (Markircher Bergwerke), besonders an Silber, Kupfer und Blei, die seit dem Mittelalter ausgebeutet wurden. Der Bergbau wurde zu Anfang des 19. Jahrh. eingestellt, aber neuerdings wieder aufgenommen. Vgl. Mühlenbeck, Documents historiques concernant Ste-Marie-aux-Mines (Markirch 1876–77); Risler, Histoire de la vallée Ste-M. (das. 1873); Hauser, Das Bergbaugebiet von M. (Straßb. 1900).
1647 Zeichen · 31 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Markirch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Markirch ( Mariakirch , franz. Ste. – Marieaux-Mines ), Stadt und Kantonshauptort im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis R…

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Zerlegung von markirch 2 Komponenten

mark+irch

markirch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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Cotta, M. (2026). „markirch". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/markirch/meyers?formid=M02526
MLA
Cotta, Marcel. „markirch". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/markirch/meyers?formid=M02526. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „markirch". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/markirch/meyers?formid=M02526.
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