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Marille

nhd. bis spez. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Marille

Marille

Amarille, Marille f. (vorwiegend bair. öst. schweiz.) ‘Aprikose’, entlehnt aus ital. amarillo, das über armellino auf lat. Armeniacum (pomum) ‘der aus Armenien (stammende Apfel)’ beruht. Daher im Dt. (im Plur.) Maryln (Anfang 16. Jh.), Marillen (16. Jh.), Ammarellen (15. Jh.) neben Armenellen (16. Jh.). Auch Moralle (17. Jh.), Morelle (um 1700), diese wohl lautlich beeinflußt von Morelle f. (vorwiegend rhein. schwäb. schles.) ‘Sauerkirsche’, Morell (17. Jh.), auch Marelle, Moralle, zuvor frühnhd. amarelle, amelber aus mlat. amarellum n., zu lat. amārus ‘bitter, herb’. Morelle und Marille sowie ihre Varianten sind lautlich und inhaltlich vielfach miteinander vermischt.
676 Zeichen · 32 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Marille

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Marille , plur. die -n, eine Art so wohl Kirschen, als auch Aprikosen, S. Adelung Amarelle .

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Marille

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Marille , s. Aprikosenbaum .

  3. Spezial
    Marille

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ma|ril|le f. (-,-n) marile (-li) m. → Aprikose.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit marille

2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von marille 2 Komponenten

mar+ille

marille setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

marille‑ als Erstglied (2 von 2)

Marilleⁿbir(eⁿ)

Idiotikon

Marilleⁿbir(eⁿ) Band 4, Spalte 1491 Marilleⁿbir(eⁿ) 4,1491