Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Manum de tabŭla (lat.), »die Hand vom Bild!« oder allgemeiner: Hand weg! Der Ausdruck soll nach dem ältern Plinius (»Naturalis historia«, 35,36) vom griechischen Maler Apelles herrühren, der einem Kollegen, Protogenes, den Vorwurf machte, er könne nie »manum de tabula tollere«, die Hand vom Bilde abtun, d. h. er könne die Arbeit nie als fertig betrachten.
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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Manum de tabula
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Manum de tabula , lat. = die Hand vom Gemälde, sprichwörtliche Redeweise d.h. rühre nichts an; Manus manum lavat , lat.,…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit manumdetabula
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Cotta, M. (2026). „manumdetabula". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 20. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/manumdetabula/meyers
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Cotta, Marcel. „manumdetabula". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/manumdetabula/meyers. Abgerufen 20. May 2026.
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Cotta, Marcel. „manumdetabula". lautwandel.de. Zugegriffen 20. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/manumdetabula/meyers.
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